Die Übernahme der Marken Lünebest und Elinas durch die Unternehmensgruppe Theo Müller bringt Klarheit für den Produktionsstandort Lüneburg. Nach Monaten der Unsicherheit ist nun bestätigt, dass die Produktion vor Ort fortgeführt wird und gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiterentwickelt werden soll. Für die rund 150 Beschäftigten ist dies ein wichtiges und beruhigendes Signal.
Der Vorsitzende der MIT Lüneburg, Patrick Pietruck, begrüßt die Entscheidung ausdrücklich:
„Die Unsicherheit über die Zukunft des Standorts ist nun beseitigt. Die Unternehmensgruppe Theo Müller hat sich klar zur Fortführung der Produktion in Lüneburg bekannt. Das ist ein belastbares Signal für die Beschäftigten und für den Wirtschaftsstandort insgesamt.“
Besonders positiv bewertet die MIT, dass ein europaweit tätiges Unternehmen bewusst auf regionale Produktionsstrukturen setzt. Die bekannten Joghurtprodukte griechischer Art unter den Marken Lünebest und Elinas werden weiterhin in Lüneburg hergestellt.
Auch die Landtagsabgeordnete Anna Bauseneick unterstreicht die Bedeutung dieser Entscheidung:
„Es ist ein starkes Zeichen für unsere Region, wenn ein international aktives Unternehmen den Wert regionaler Produktionsstätten erkennt und konsequent in deren Zukunft investiert. Das schafft Perspektiven für die Beschäftigten und stärkt die wirtschaftliche Stabilität vor Ort.“
Die MIT Lüneburg sieht in der Entwicklung zugleich einen klaren Auftrag an die Kommunalpolitik. Standortsicherungen wie diese entstehen nicht von selbst. Sie brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, die Investitionen ermöglichen und Unternehmen Planungssicherheit geben.
„Die Stadtpolitik ist jetzt gefordert, diesen positiven Impuls zu begleiten“, so Pietruck. „Wer Arbeitsplätze sichern und neue Investitionen anziehen will, muss für wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen sorgen.“